Habari vs. WordPress - WordPress und Habari im Vergleich Autor: Fabian Wolf Datum: 30.03.2009 Zeichenkodierung: UTF-8 1. Einführung 2. Gemeinsamkeiten 3. WordPress 4. Habari 5. Links & Quellenangaben 1. Einführung: - WordPress und Habari sind Systeme zum Betreiben eines Weblogs bei einem Webhoster der Wahl oder eigenem Server - WordPress gibt es seit 5, Habari seit 1 1/2 Jahren - ich nutze WordPress seit Version 1.2 (d.h. auch 5 Jahre), Habari seit Version 0.5alpha (9 Monate) - Habari wurde von ehemaligen WordPress-(Plugin-)Entwicklern als Alternative zu WordPress und anderen Weblog-Systemen ins Leben gerufen 2. Gemeinsamkeiten: - Blogging: mit beiden Systemen kann man problemlos out-of-the-box mit dem Bloggen anfangen - Oberfläche: beide bieten eine einfache, benutzerfreundliche Oberfläche - Template Engines: rawphpengine und Smarty; WordPress-Templates können relativ einfach portiert werden, ebensolches gilt für die umgekehrte Richtung (Habari nach WordPress) => Beispiel: CharCoal-Theme-Port - Plugin-API: beide Systeme verfügen über eine stark ausgearbeitete Programmierschnittstelle für Plugins - Spam-Schutz: beidseitig vorhanden; z.B. Akismet oder Defensio - Dokumentation: Ist bei beiden Systemen sehr gut - Lizensierung: beide Systeme sind unter einer Open Source-Lizenz verfügbar (Habari: Apache License 2.0, WordPress: GPL v2) 3. WordPress: - weitaus mehr Themes und Plugins verfügbar - aufgrund dessen sinkt aber auch die Qualität - extrem große Community - ist zum aktuellen Zeitpunkt sehr vielseitig einsetzbar (nicht nur als Weblog-System) - läuft auf jedem Standard-(L)AMP-System - sehr ausführliche Dokumentation (der sog. WordPress-Codex => http://codex.wordpress.org) - von Haus aus sind bereits sehr viele Funktionen direkt integriert, die sowohl bei der Konkurrenz wie auch Habari erst mittels Plugins nachgerüstet werden müssen - sehr einsteiger-freundlich, d.h. auch ein Laie kann das System sehr schnell aufsetzen und halbwegs unkompliziert an seine Vorlieben anpassen 4. Habari: - ist komplett in PHP 5 und objektorientiert programmiert - benutzt nativen PHP-Datenbank-Layer (PDO, d.h. PHP Data Objects; derzeit offziell unterstützt werden MySQL, Postgres und SQLite) - Inline-Dokumentation für Endbenutzer (bei WordPress nur online verfügbar; ist teilweise sehr unstrukturiert) - strikte Trennung zwischen System und Userspace - sehr detailliertes Zugangskontrollsystem (ACL; seit Version 0.6alpha) - von Haus aus Multi-Site- sowie -domain-fähig - starker Fokus auf Usability wie auch auf Sicherheit - Community: Ist kleiner, aber deutlich aktiver als bei WordPress; z.B. hatte ich in meinen beiden Weblogs bereits allerhand hilfreiche Kommentare von Habari-Entwicklern - bei WordPress ist mir das selbst zu Version 1.2- und "WordPress als CMS"-Zeiten nicht passiert - umfangreiches Plugin-System (zzgl. Basis-Plugin-Set) ersetzt Funktionen, die bei WordPress direkt implementiert, d.h. hardkodiert sind - dadurch ist das System besser und stärker anpassbar als WordPress - trotz höherem technischen Anspruch kann auch ein weniger technisch bewanderter Benutzer dennoch schnell und einfach eine Habari-Installation aufsetzen und nach seinem Geschmack anpassen 5. Links: - Habari: http://habariproject.org/ - Habari Mag - deutsches Magazinblog zu Habari: http://habari-mag.de/ - Liste von Habari-Weblogs: http://wiki.habariproject.org/ - (The) Usability Idealist: http://blog.usability-idealist.de/ - WordPress: http://wordpress.org/ - WordPress Deutschland: http://www.wordpress-deutschland.org -